Punktspielberichte 2019/2020

Lokomotive Altenburg mit Punktgewinn im Abstiegskampf

Zum Rückrundenauftakt in der 1. Tischtennis-Bezirksliga erhielt der SV Lokomotive Altenburg vom SC Windischleuba mit einer 0:8 Klatsche die Höchststrafe. Umso motivierter gingen die Altenburger im 2. Heimspiel gegen den SV 1956 Großkochberg an die Tische, zumal man in Großkochberg bei der 8:5-Hinrundenniederlage unter Wert geschlagen wurde. Schon den Doppeln kam deshalb eine richtungsweisende Bedeutung zu. War der Sieg von Heinz Teichmann/ Tino Schädlich (3:0) fast schon eingeplant, überraschten Laurin Jeßnitzer/ Thomas Watzek, als sie mit großem Kampfgeist das Spitzendoppel der Gäste mit 13:11 im 5. Satz niederrangen. Als anschließend Teichmann seinen Angstgegner Rosenkranz 3:0 bezwang und die Lokomotive 3:0 führte, konnte man von einem Auftakt nach Maß sprechen. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Niederlagen von Jeßnitzer gegen Großkochbergs Nr. 1 Schröder (0:3), Schädlich gegen Grüner (1:3), Watzek gegen Kind (2:3) und Teichmann gegen Schröder (0:3) brachten die Gäste mit 4:3 in Führung. Unglücklich war dabei die Niederlage von Watzek, der mit viel Kampfgeist zweimalige Satzrückstände egalisierte, im 5. Satz aber mit 9:11 den Kürzeren zog. Mit einem sicheren 3:0 Sieg gegen Rosenkranz schaffte Jeßnitzer den Ausgleich. Schädlichs 0:3 Niederlage glich Watzek in einem umkämpften Spiel (3:1) wieder aus und es ging mit einem 5:5 Zwischenergebnis in die letzte Einzelrunde. Die Spannung stieg, sollte sogar ein Punktgewinn möglich sein? Schädlichs Niederlage gegen Schröder war vorhersehbar und es stand 5:6. Als Teichmann gegen Kind nach hohen Satzrückständen (3. Satz von 2:6 auf 11:6, 4. Satz von 4:9 auf 11:9) noch 3:1 gewann und Jeßnitzer beim 3:2 Erfolg gegen Grüner über Kampf zum Spiel fand, stand es 7:6 für die Gastgeber und das Unentschieden war gesichert. Watzek kämpfte gegen Rosenkranz vergeblich, musste ihm aber zum 3:1 Erfolg gratulieren. Am Ende ein gerechtes Unentschieden. Mit dem Punktgewinn verließen die Skatstädter den Abstiegsplatz und liegen jetzt mit 7:15 Punkten auf Platz 7, vor dem punktgleichen TSV Nobitz, TSV Zeulenroda (6:14) und VfL Gera (0:20). Bis zum angestrebten Klassenerhalt ist es aber noch ein dornenreicher Weg.       

 

Heinz Teichmann

SV Lokomotive Altenburg

 

Ausbaufähiges Punktspielwochenende

Freitag bis Sonntag 3:7 Punkte

 

Am Freitag, den 24.01.20 bot die 3. Mannschaft mit einem 8:5 Sieg gegen Wintersdorf einen guten Start in das Punktspielwochenende. Am Samstag spielten gleich drei Mannschaften gleichzeitig in der Walter-Pesek-Halle.

Lok IV fand gegen Aufbau IV keine Einstellung und verlor in stärkster Besetzung klar mit 8:2.

Ein knappes Spiel lieferte sich Lok II gegen Medizin. Erfreulicherweise feierte der Sportfreund Dieter Maas sein Comeback, der nach ca. 5 Jahren Auszeit wieder am Punktspielbetrieb teilnehmen konnte. Die 2:0 Führung nach den Doppeln konnte auf 4:1 ausgebaut werden. Im Anschluss musste Lok sechs Einzel in Folge abgeben, sodass der Zwischenstand von 4:7 mit dem letzten Spiel nicht zum Unentschieden gewendet werden konnte.  

Die Erste Mannschaft ging nicht als Favorit an den Start. Nach der ersten Einzelrunde war es mit einem Spielstand von 3:3 sehr ausgeglichen.

Als Teichmann die Nr 1 von Großkochberg nicht bezwingen konnte, zeigten Jeßnitzer und Watzek Biss und es blieb weiterhin ausgeglichen (5:5). Am Ende schaffte man ein 7:7 und verließ den Abstiegsplatz in der 1.BL!

Am Sonntag musste dann die 2. gegen Aufbau IV ran. Die Mannschaft konnte leider nicht an die sportlichen Erfolge des Vortages anschließen und ging mit lediglich einem Punkt, den Sportfreund Manig erzielen konnte, aus der Halle.

 

Gerd Manig

Sportwart

 

Nachwuchsmannschaft in Kreisliga Jugend etabliert
 
Nach einem schwierigen Saisonstart (drei klare Niederlagen in den ersten drei Spielen), konnte die Jugendkreisligamannschaft des SV Lok Altenburg die letzten drei Spiele gewinnen. Gegen TTSG Schmölln/Thonhausen überzeugten vorallem Lara Kirstein und Julius Krawatzeck, welche jeweils kein Einzel verloren und auch im Doppel erfolgreich waren. Ersatzspieler Noah Langendorf konnte gegen deutlich erfahrerenere Gegner nur etwas Spielpraxis sammeln, so dass am Ende ein 7:3 Sieg errungen werden konnte. Gegen Windischleuba konnten die Nachwuchsspieler erstmals in Topbesetzung antreten. Julius Krawatzeck und Bruno Apel konnten wieder alle Spiele souverän für sich entscheiden. Lara Kirstein erwischte keinen guten Tag, konnte aber durch das Doppel ihren Anteil zum 7:3 Sieg beitragen. Nach diesen Erfolgserlebnissen konnte auch in Wintersdorf mit 7:3 gepunktet werden. Auch hier blieben Julius Krawatzeck und Bruno Apel ungeschlagen, während Noah Langendorf in der höheren Altersklasse chancenlos blieb. Somit steht Lok Altenburg auf den 4. Tabellenplatz und lässt die drei Mannschaften hinter sich. Vielleicht kann in der Rückrunde gegen Nobitz oder Langleuba-Niederhain ein knapperes Ergebnis erzielt werden. Durch schulische und berufliche Entscheidungen wird es allerdings schwierig immer in voller Besetzung anzutreten, so dass auch gegen die anderen Mannschaften um jeden Punkt gekämpft werden muss.
 
L.J.
Versöhnlicher Abschluss der Tischtennis-Hinrunde für Lok
Altenburg in der 1. Bezirksliga
 
Nach einem zwischenzeitlichen 4. Tabellenplatz in der 1.Tischtennis-Bezirksliga mit 4:4
Punkten kassierte der SV Lokomotive Altenburg drei deftige Niederlagen gegen Rüdersdorf,
USV Jena II und Windischleuba. Hinzu kam eine äußerst unglückliche 6:8-Heimniederlage
gegen TSV Zeulenroda, obwohl beide Doppel gewonnen wurden und Laurin Jeßnitzer mit 3,5
Punkten ungeschlagen blieb. In der Stammbesetzung Heinz Teichmann, Tino Schädlich,
Laurin Jeßnitzer und Thomas Watzek (vgl. Foto) wurden alle Spiele absolviert und auch das
letzte Hinrundenspiel in eigener Halle in Angriff genommen. Gegen SV Schott Jena IV stand
viel auf dem Spiel, wollte man nicht den Anschluss an das rettende Ufer Nichtabstiegsplatz
verlieren. So gingen die Skatstädter hochmotiviert in diese Begegnung und legten mit zwei
Doppelerfolgen durch Jeßnitzer/ Watzek (3:2) und Teichmann/ Schädlich (3:1) einen
wichtigen Grundstein. Teichmann erhöhte nach 1:2 Satzrückstand auf 3:0. Die 1:3 Niederlage
von Schädlich gegen die Nummer 1 der Gäste glichen Jeßnitzer (3:1) und Watzek (3:2) mehr
als aus und Lok führte nach der ersten Einzelrunde 5:1. Im Spitzenspiel unterlag Teichmann
dem Ukrainer Mesich nach 2:0 Satzführung und einem Matchball im 3. Satz noch 2:3. Doch
Schädlich stellte mit seinem 3:2 Erfolg den alten Abstand wieder her. Gleiches gelang
Watzek, der die 1:3 Niederlage von Jeßnitzer mit einem erneuten Sieg in einem Fünfsatzkrimi
egalisierte und zum ersten Mal ungeschlagen blieb. So führten die Hausherren vor der letzten
Einzelrunde 7:3, hatten das Unentschieden sicher, wollten aber mehr. Jeßnitzer kämpfte gegen
den Ukrainer zwar tapfer, unterlag aber 1:3. So war es Teichmann vorbehalten, mit einem 3:1
Erfolg den Sack zuzubinden. Der 8:4 Sieg sicherte zwei wichtige Punkte im Kampf um den
Klassenerhalt. Damit ergibt sich nach Abschluss der Hinrunde in der unteren Tabellenhälfte
folgendes Bild. Lok Altenburg liegt mit 6:12 Punkten hinter Großkochberg (8:10) und Nobitz
(7:11) auf Nichtabstiegsplatz 8. Allerdings nur durch das bessere Spielverhältnis vor TSV
Zeulenroda und dem punktlosen VfL Gera. Man darf auf eine abwechslungsreiche Rückrunde
gespannt sein. Bis zum angestrebten Klassenerhalt ist es aber noch ein weiter Weg.
 
Heinz Teichmann
SV Lok Altenburg
Erfolgreiches Tischtennis-Wochenende für Lok Altenburg
 
Nach dem glücklichen Klassenerhalt startete der SV Lokomotive Altenburg in der 1.
Tischtennis-Bezirksliga äußerst unglücklich in das neue Spieljahr. In der Besetzung Heinz
Teichmann, Tino Schädlich, Laurin Jeßnitzer und Thomas Watzek wurden die Skatstädter in
Großkochberg bei ihrer 8:5-Niederlage unter Wert geschlagen, als 4 Spiele erst im 5. Satz
verloren wurden. Noch unglücklicher verlief das zweite Spiel in Nobitz, als Lok 6:1 führte,
einen 8:2-Sieg auf den Schlägern hatte, aber das entscheidende Spiel dafür 10:12 im 5. Satz
verlor und am Ende nur ein 7:7-Unentschieden mit nach Hause nahm. Dem Spiel bei VfL
Gera gegen den punktlosen Absteiger aus der Verbandsliga kam deshalb schon eine
richtungsweisende Bedeutung zu. Nach der Punkteteilung in den Doppeln (3:1-Sieg für
Teichmann/ Schädlich) kam es auch in der ersten Einzelrunde zu einer Punkteteilung (jeweils
3:0-Erfolge für Teichmann und Jeßnitzer). Als Teichmann anschließend das Spitzenspiel
gegen Schneider 10:12 im 5. Satz verlor und auch Schädlich mit 1:3 gegen Klaus verlor,
führten die Gastgeber 5:3. Doch jetzt rollte der Zug aus Altenburg unaufhaltsam ins Ziel,
denn Siege von Jeßnitzer (3:0), Watzek und Teichmann (jeweils 3:1), Jeßnitzer (3:0) und
nochmals Watzek (3:1) führten zu einem 8:5-Erfolg. Jeßnitzer überzeugte und blieb mit 9:0
Sätzen ungeschlagen. Mit diesem Rückenwind ging es am nächsten Tag zum starken
Aufsteiger USV Jena III. Erneut wurden die Doppel geteilt (3:2-Sieg für Jeßnitzer/ Watzek).
Auch die erste Einzelrunde ging wieder Unentschieden aus, Schädlich 1:3, Teichmann 12:10-
Erfolg im 5. Satz, Watzek 2:3 und Jeßnitzer mit 3:0-Sieg. Die Ausgeglichenheit setzte sich
fort. Teichmann brachte im Spitzenspiel Geisler mit 3:1 die erste Niederlage bei, Schädlich
1:3, Jeßnitzer 9:11 im 5. Satz und Watzek mit seinem 3:1-Sieg führten zu einem 5:5-
Zwischenstand vor der letzten Einzelrunde. Mit seinem dritten Sieg (3:1) brachte Teichmann
die Lokomotive sogar in Front. Leider unterlag Jeßnitzer gegen die Nr. 1 von Jena
unglücklich mit 9:11 im 5. Satz. Als anschließend Watzek mit 1:3 den Kürzeren zog, war es
Schädlich vorbehalten, mit seinem 3:1 Erfolg das verdiente 7:7-Unentschieden zu sichern und
ein äußerst erfolgreiches Wochenende zu krönen. Während Lok Altenburg im gesamten
letzten Spieljahr kein Auswärtspunkt gelang, sind es jetzt schon vier. Mit 4:4-Punkten belegen
die Skatstädter Tabellenplatz 4, haben aber gegen die schweren Gegner alle noch zu spielen.
Bis zum angestrebten Klassenerhalt ist es deshalb noch ein weiter Weg.
 
Heinz Teichmann
SV Lok Altenburg
Altenburg, 05.10.2019