Punktspielberichte 2021/2022

 1. Tischtennis-Bezirksliga

Lokomotive Altenburg mit Auftakt nach Maß

 

Was wird das neue Spieljahr bringen? Mischt sich am Ende- wie in den vergangenen zwei Spielzeiten- „Corona“ in den Saisonverlauf ein. Doch der Optimismus stirbt zuletzt. Dabei wurde die 1. Bezirksliga im Spieljahr 2021/22 durch die Reduzierung der höherklassigen Mannschaften von 6 auf 4 Spieler auf 13 Mannschaften aufgestockt. Daraus resultierende fünf  Absteiger ( fast 40 %) sind eine sehr schwere Hypothek. Gegen diese wollen sich aber Heinz Teichmann, Laurin Jeßnitzer, Tino Schädlich und Thomas Watzek mit aller Kraft stemmen.

 

Zum Saisonauftakt war mit dem SC Windischleuba ein Angstgegner zu Gast, kamen doch die Altenburger im letzten Aufeinandertreffen mit 0:8 unter die Räder. Doch die Doppel endeten ausgeglichen, weil Teichmann/Schädlich nach 2:0-Satzführung gegen Schmid/Haese im 5. Satz mit 11:9 als glückliche Sieger vom Tisch gingen, während Jeßnitzer/Watzek gegen Paul/Voitzsch chancenlos waren. Als anschließend Teichmann einen 1:2-Satzrückstand gegen Voitzsch nach großem Kampf noch zum 11:7-Sieg im 5. Satz umbog und Schädlich gegen Haese souverän mit 3:1 gewann, führten die 0:3-Niederlagen von Jeßnitzer gegen Paul und Watzek gegen Schmid zu einem kaum erwarteten 3:3 nach der ersten Einzelrunde. Sollte evtl. noch mehr möglich sein? Im Spitzenspiel hielt Teichmann das Geschehen lange offen, musste aber im 3. und 4. Satz Paul mit jeweils 12:10 den Vortritt lassen und unterlag 1:3. Leider konnte anschließend Jeßnitzer gegen Voitzsch eine 2:1-Satzführung nicht veredeln und unterlag noch 7:11 im 5. Satz. Damit führte Windischleuba 5:3. Doch der Kampfgeist der Altenburger war ungebrochen. Schädlich lag gegen Schmid 0:2 nach Sätzen und 8:10 im 5. Satz zurück, war am Ende aber mit 12:10 der glückliche Sieger. Gleiches vollbrachte Watzek, der nach tollem Kampf einen 1:2-Satzrückstand gegen Haese noch zum 11:8-Sieg im 5. Satz umbog. Somit stand es 5:5 vor der letzten Einzelrunde. Jetzt schien sogar alles möglich. Die 0:3-Niederlage von Schädlich gegen Paul (an diesem Tag ungeschlagen) war unvermeidbar. Doch Teichmann zeigte auch gegen Schmid unbändigen Kampfgeist in einem kuriosen Spiel. Nach 4:11, 11:5, 11:3 und 6:11 erwischte er im 5.Satz den besseren Start, zog auf 9:2 davon und feierte einen 11:6-Erfolg, der den 6:6-Zwischenstand bedeutete. Nun zeigte auch Jeßnitzer sein wahres Spielpotential, denn er überrollte Haese mit einem klaren 3:0. Trotz der anschließenden 0:3-Niederlage von Watzek gegen Voitzsch feierten die Skatstädter dank einer geschlossenen, kampfstarken Mannschaftsleistung beim 7:7 einen nie für möglich gehaltenen Punktgewinn. Allerdings waren die 5 Fünfsatzsiege letztendlich das Zünglein an der Waage. 

 

Heinz Teichmann