Punktspielberichte 2020/2021

1. Tischtennis-Bezirksliga
Lokomotive Altenburg mit Licht und Schatten
 
Was wird das neue Spieljahr bringen, mischt sich am Ende- wie in der vergangenen Spielzeit-
„Corona“ in den Saisonverlauf ein? Zumindest die Doppelspiele wurden kurzfristig wieder
freigegeben und ermöglichen demzufolge die Durchführung des regulären Spielsystems.
Zum Saisonauftakt in der 1. Tischtennis-Bezirksliga gingen die Altenburger hochmotiviert im
Heimspiel gegen den SV 1956 Großkochberg an die Tische, hatte man doch im letzten Jahr zu
Hause ein Unentschieden erreicht. Doch schon die Doppel ließen nichts Gutes verheißen,
denn anstelle von zwei Siegen, wie im letzten Jahr, standen diesmal zwei Niederlagen zu
Buche. Laurin Jeßnitzer/ Thomas Watzek unterlagen dem Spitzendoppel der Gäste 1:3. Heinz
Teichmann/ Tino Schädlich waren in den ersten beiden Sätzen chancenlos, dominierten dann
aber die Sätze drei und vier mit 11:2 und 11:4. Als sie im Entscheidungssatz 9:6 führten,
schien der Spielgewinn greifbar. Unglücklich zogen sie aber noch mit 10:12 den Kürzeren.
Als anschließend Teichmann 0:3 gegen Kind verlor, sah es düster aus. Doch mit dem
überraschenden 3:1-Erfolg von Jeßnitzer gegen die Nummer 1 der Gäste, Schröder (nach
Verlust des ersten Satzes) und dem 3:0-Erfolg von Schädlich gegen Grüner kam die
Lokomotive wieder auf 2:3 heran und Hoffnung keimte. Doch wie gewonnen, so zerronnen.
Niederlagen von Watzek gegen Rosenkranz (1:3), Teichmann gegen Schröder (0:3) und
Jeßnitzer gegen Kind (0:3) brachten die Gäste mit 6:2 in Führung. Nun schlug die große
Stunde von Schädlich. Erst rang er Rosenkranz nach 1:2-Satzrückstand mit 11:7 im vierten
und 11:9 im fünften Satz nieder. Parallel dazu überzeugte auch Watzek nach Satzrückstand
mit viel Kampfgeist und einem kaum gefährdeten 3:1-Erfolg gegen Grüner. Schon wieder
musste Schädlich ran und wie im Rausch überrollte er den Spitzenspieler Schröder mit 3:0.
Als Ungeschlagener war er das Licht an diesem Tag. Damit verkürzten die Skatstädter auf 5:6
und alles war wieder offen. Der Schatten war Teichmann, denn er erwischte einen
rabenschwarzen Tag und verlor auch sein drittes Spiel gegen Rosenkranz. Jeßnitzer verkürzte
mit seinem zweiten Spielgewinn (3:0 gegen Grüner) zwar wieder auf 6:7, doch der mit 11:13
unglückliche Verlust des vierten Satzes und die damit verbundene 1:3-Niederlage von Watzek
gegen den ungeschlagenen Kind besiegelte eine bittere 6:8-Niederlage.
 
Heinz Teichmann
SV Lokomotive Altenburg